Missstände bei der Produktion von Olympia-Maskottchen

Mar 4, 2012 by     No Comments    Posted under: China, Fairer Handel Aktuelles

Seit Jahren hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ethik und Fairness verschrieben, was aber nichts an der systematischen Ausbeutung von Beschäftigten in der Werbemittel- und Sportartikelindustrie geändert hat. Das zeigt sich jetzt erneut im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2012, für die die Produktion der Maskottchen Wenlock und Mandeville bereits auf Hochtouren läuft. Denn die Veranstalter der diesjährigen Olympischen Spiele in London erwarten mit rund 1 Milliarde Pfund einen satten Verkaufserlös für Produkte mit den beiden Maskottchen.

Olympia-Maskottchen aus Sweatshops

ArbeiterInnen in chinesischen Fabriken arbeiten schon seit Monaten in bis zu 24-Stunden-Schichten, für niedrige Löhne und unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Das belegt der aktuelle Bericht von Play Fair, der internationalen Kampagne für faire Arbeitsbedingungen, die von Gewerkschaften und NGOs wie der Clean Clothes Kampagne getragen wird. Diesem Bericht zur Folge wurde der Verhaltenskodex, den das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London (LOCOG) seinen LizenznehmerInnen und ihren Zulieferbetrieben auferlegt hat, von den zwei untersuchten Fabriken in der chinesischen Provinz Guangdong in allen Bereichen verletzt.

Erste Erfolge durch konkrete Vereinbarungen

Fair Play konnte aber bereits erste Erfolge erzielen, indem es LOCOG davon überzeugen konnte, seine Verantwortung wahrzunehmen. Das LOCOG arbeitet jetzt mit Play Fair zusammen und hat konkrete Vereinbarungen für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vereinbart.

Wenlock und Mandeville

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: www.cleanclothes.at

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