INNATEX 33 – Fokus auf nachhaltige Schuhmode

Jul 19, 2013 by     1 Comment    Posted under: Fairer Handel Aktuelles, Kleidung

INNATEX 33Vom 3. bis 5. August 2013 findet in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main die Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien statt. Mehr als 230 Modelabels zeigen nachhaltige Damen- und Herrenmode, Kinderkleidung, Accessoires und Schuhe. Nachhaltiger Schuhmode wird auf der aktuellen INNATEX besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Zulassungskriterien angehoben

Beim Thema nachhaltige Schuhmode stellt sich immer wieder die Frage nach dem verarbeiteten Leder. Spezialisierte Labels, die sich im Bereich der Nachhaltigkeit etabliert haben, gibt es schon lange. Doch bislang fehlt es an einheitlichen Kriterien für die Nachhaltigkeit eines Schuhs. Die INNATEX hat daher die Zulassungskriterien zur Sommermesse im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens angepasst: Neben Produkten aus kbT/kbA werden ab sofort nur noch Lederwaren gezeigt, die zu mindestens 50 Prozent aus pflanzlich gegerbter oder naturbelassener Tierhaut bestehen. Mit der Sonderzulassung von nachhaltigem Kunstleder wird die INNATEX außerdem den Ansprüchen vegetarisch oder vegan lebender Menschen gerecht.

DesignDiscoveries

Unter den Erstausstellern, die als DesignDiscoveries nominiert wurden, finden sich diesmal diverse Schuhmarken. Neben Vivo Barefoot zeigt NOAH aus Mailand ein Spektrum an klassischen, aber vegan hergestellten Schuhen, darunter Ballerinas, Pumps und Business-Modelle. Sal de Mar ergänzt die Auswahl um schick designte Kinderschuhe aus vegetabil gegerbtem Leder. Der größte Bereich der INNATEX bleibt im Sommer 2013 klassischer wie auch junger und frischer Damen- und Herrenmode gewidmet. Außerdem gibt es ein umfangreiches Angebot an Baby- und Kinderbekleidung.

> Mehr zur INNATEX und zum Rahmenprogramm

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  • Ich finde es gut, dass auch nachhaltige Mode endlich modern und schick aussieht. Früher musste man immer wie ein Clown in zu großen und bunten Klamotten rumlaufen. Es spricht nichts dagegen mit der Mode gehen zu wollen und trotzdem auf die faire und nachhaltige Herstellung der Textilien zu achten. Denn nur wenn die Mode auch die breite Masse anspricht, kann dies irgendwann zur Norm werden und die Primarks dieser Welt können dann hoffentlich dicht machen!

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