Mainzer Startup denkt Mode neu

Jun 30, 2015 by     1 Comment    Posted under: Fairer Handel Aktuelles, Kleidung
Die beiden Gründerinnen Judith Drewke und Saskia Rudolph

Die beiden Gründerinnen Judith Drewke und Saskia Rudolph

Dass Mode auch „anders“ funktionieren kann, zeigen Saskia Rudolph und Judith Drewke. Die beiden Frauen führen gemeinsam das Modelabel jas. sustainable slow fashion. Der Schwerpunkt des Startups liegt auf Mode, die der Kunde individuell anpassen kann. „Der Trend, Produkte zu konfigurieren, nimmt immer mehr zu. Allerdings nicht im Bereich der Alltagskleidung. Wir möchten den Kunden hier eine einzigartige Alternative zur Kleidung von der Stange bieten“, so Drewke. Schnitte, Stoffe und Muster können bei jas. sustainable slow fashion frei miteinander kombiniert werden. Die Kleidung ist in unterschiedlichen Längen verfügbar und auch Veredelungen werden nach Wunsch angepasst. Der Kunde erhält somit nicht ein, sondern sein Kleidungsstück.

Was bedeutet Slow Fashion?

Slow Fashion beschreibt einen nachhaltigen und bewussten Konsum von Kleidung. „Es geht nicht darum, den neuesten Trends nachzueifern, sondern seine Kleidung wieder wertzuschätzen. Dabei wollen wir auch zeigen, dass nachhaltige Kleidung modisch und bezahlbar sein kann“, erläutert Saskia Rudolph. Um den Anspruch nach Nachhaltigkeit und Fairness zu erfüllen, setzt sich das Label umfassende Richtlinien. „Wir produzieren im Rhein-Main-Gebiet und erhalten unsere Stoffe aus Europa“, erklärt Drewke, „so können wir Transportwege gering halten und stärken die heimische Textilindustrie.“ Auch hohe Qualitätsstandards und ein ökologisch-sinnvoller Unternehmensaufbau stehen auf der Agenda. „Unser Ziel besteht darin, langfristig ein rundum nachhaltiges, sozial-agierendes Unternehmen aufzubauen“, ergänzt Rudolph.

Crowdfunding Kampagne auf Startnext

Seit Ende Mai läuft die Crowdfunding-Kampagne des Mainzer Startups jas. in der Finanzierungsphase auf Startnext. Nach knapp einer Woche hat das Label Dank seiner Unterstützer bereits 25 Prozent der Fundingschwelle erreicht. Als Fundingschwelle, sprich dem Betrag der zur Auszahlung eingenommen werden muss, gelten 5.000 Euro. Die Gründerinnen benötigen diese Teilfinanzierung für Investitionen in Stoffe, Schnitte, erste Industrienähmaschinen und Schneiderinnen sowie einen professionellen Online-Shop.  Insgesamt möchten Saskia Rudolph und Judith Drewke durch die  Crowdfunding-Kampagne das Fundingziel von 12.000 Euro erreichen. „Wir sind sehr dankbar und freuen uns über jede Anregung, Idee und jeden Zuspruch, der über die Kampagne reinkommt“, so Judith Drewke.

 

 

1 Comment + Add Comment

  • Juhuu, sie haben die Fundingschwelle erreicht!!! 🙂

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