Fair gehandelter Kaffee vom Fuße des Mount Kenya

Nov 9, 2016 by     No Comments    Posted under: Kaffee, Kenia, Online-Shops

Kaffee ist das beliebteste fair gehandelte Produkt in Deutschland. Bei rund 35 Prozent der fair gehandelten Produkte, die über die Ladentheke gehen, handelt es sich um fairen Kaffee. Das Besondere am fair gehandelteten Kaffee: er ist oftmals sortenrein. Das heißt, dass alle Kaffeebohnen aus einem Anbaugebiet stammen. Dadurch hat dieser Kaffee ein ganz eigenes “Terroir“. Jetzt wird der faire Kaffeemarkt mit Uhuru Coffee um einen weiteren Sortenkaffee aus Kenia bereichert.

Auf dem Wochenmarkt in Waldkirch, Südbaden

Uhuru Coffee auf dem Wochenmarkt in Waldkirch, Südbaden.

Uhuru Coffee

Uhuru Coffee ist das kleine Start-up der Afrikawissenschaftlerin Luisa Marijani aus Ebringen nahe Freiburg im Breisgau. Sie hat eine längere Zeit in Tansania verbracht und sich auf den Kaffeeplantagen am Fuße des Kilimanjaros ein eigenes Bild von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern machen können. Wie auch in anderen Kaffeeanbauregionen dieser Welt lohnt sich für viele Kaffeebauern in Ostafrika der Anbau von Kaffee kaum mehr. Denn die Preise, die sie für ihre Erträge erhalten, reichen kaum aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken, gar nicht zu sprechen von den Kosten für die Aufbereitung der Bohnen. Das hat Luisa dazu motiviert, Uhuru Coffee zu gründen und sich für nachhaltigen und fairen Kaffeehandel einzusetzen.

Kedovo e.V. zu Besuch bei den Kaffeebauern.

Kedovo e.V. zu Besuch bei den Kaffeebauern.

Direktimport aus Kenia

Der Rohkaffee für das aktuelle Sortiment wird im Direkthandel durch den Verein Kedovo e.V., hinter dem die Kenianerin Muthoni Schneidewind steht, importiert. Der Kaffee stammt aus ihrer Heimatgemeinde im Nyeri County. Die Kaffeeplantagen befinden sich in Kiganjo, das nördlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi, zwischen Mount Kenya und Aberdare Massiv, liegt. Muthoni Schneidewind besucht die Kaffeebauern jedes Jahr persönlich und importiert den Kaffee direkt und ohne Zwischenhändler nach Deutschland. Darüber berichtet sie regelmäßig in ihrem Blog.

In der Zukunft möchte Uhuru Coffee noch weitere Kaffeeprojekte in Tansania und Ruanda unterstützen.

Die Kaffeekirschen werden in Handarbeit gepflückt.

Die Kaffeekirschen werden in Handarbeit gepflückt.

Nachhaltiger Kaffeeanbau und fairer Handel

Uhuru Coffee stammt ausschließlich aus Projekten, die sich für einen nachhaltigen Kaffeeanbau vor Ort einsetzen. Dabei werden Anbaumethoden angewendet, die die Kaffeepflanzen, den Boden und die Kleinbauern schützen, um die Kaffeeproduktion langfristig zu gewährleisten. Die Bauern erhalten einen Preis, der mindestens 50 Prozent über dem Weltmarktpreis liegt. Sie werden aktiv und transparent an der Preisbildung für ihr Produkt beteiligt und es besteht zwischen Farmern und Abnehmern eine direkte und auf Zukunft angelegte Partnerschaft auf Augenhöhe. Sie erhalten Schulungen, um die Qualität des Kaffees zu steigern und soziale Projekte, wie Schulbildung für die Kinder der Kaffeefarmer oder Gesundheitsvorsorge, werden gleichermaßen unterstützt.

> Im Online-Shop von Uhuru Coffee kann man den kenianischen Kaffee in drei Varianten bestellen. Die Kaffeebohnen werden in einer kleinen Rösterei in Hamburg geröstet und zeichnen sich durch ein naturmildes, säurearmes Aroma aus.

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