KIJAMII Kaffee startet Crowdfunding für Kaffeebauern in Tansania

Jun 9, 2018 by     No Comments    Posted under: Kaffee, Tanzania

KIJAMII Kaffee hat ein Crowdfunding-Projekt gestartet, mit dem die Lebensqualität der Kaffeebauern in Tansania verbessert werde soll. KIJAMII ist das Projekt der beiden Medizinstudenten Judith Schulze-Rohr (21) und Dominik Münstermann (24). Sie importieren Rohkaffee von Kleinbauern aus Tansania, die sie persönlich kennengelernt haben und mit denen sie in regelmäßigem Kontakt stehen. Der Kaffee wird im Trommelröstverfahren in Essen geröstet und über den KIJAMII- Online-Shop und zunehmend auch über Unverpackt-Läden verkauft. Pro verkauftem Kilogramm Kaffee gehen 2€ in einen Fond, der soziale Projekte für Bildung, Gesundheit und Infrastruktur in einem Ort namens Momella finanziert, in dem Judith und Dominik bereits mehrere Male gearbeitet und geholfen haben. Dominik hat außerdem maßgeblich dazu beigetragen, einen OP-Trakt aufzubauen.

Kaffee-Kooperative in Tansania

Dominik Münstermann (24) und Judith Schulze-Rohr (21) auf Besuch bei den Kaffeebauern in Tansania.

Ein Trinkbrunnen für die Kaffeebauern in Tansania

Die beiden Studenten haben die Kaffeebauern in Tansania zuletzt im März besucht und gelernt, dass es ihnen vor allem an einem mangelt: An sauberem Wasser – sowohl für das Waschen des frisch gepflückten Kaffees, als auch für die Bewohner des Dorfes selbst. Diese Problem möchten Judith und Dominik mit diesem Crowdfunding-Projekt angehen: Sie sammeln Geld für einen Trinkbrunnen, der noch dieses Jahr gebaut werden könnte.

Kaffee-Bauer freut sich über fertiges Produkt.

Kaffee-Bauer freut sich über fertiges Produkt.

KIJAMII – Kaffee mit Prinzipien

Fair ohne Siegel – KIJAMII verzichtet auf eine Zertifizierung durch das Fairtrade-Siegel und investiert die Ersparnisse direkt in die Kooperative und die Menschen die dahinter stehen. So erhalten die Kaffeebauern in Tansania ein vielfaches des Börsenpreises. Die fairen Anbaubedingungen werden von den Gründern regelmäßig persönlich kontrolliert.

Verbesserung der Lebensqualität – Kijamii ist Kisuaheli, bedeutet sozial und beschreibt die Philosophie des Kaffee-Labels. KIJAMII möchte in erster Hinsicht durch den Verkauf des Kaffees die Lebensqualität der Menschen in den Anbaugebieten verbessern.

Transparenz – Vom Anbau der Arabica Kaffeepflanzen über die Aufbereitung bis hin zur handwerklichen Röstung – durch die regelmäßigen Reisen in das Anbaugebiet können KIJAMII mit Film, Foto und vielen Berichten den Ursprung ihres Kaffees beleuchten.

Bei Familie Mafie (Gründer der Kooperatibe) zu Gast

Dominik und Judith zusammen mit Familie Mafie, den Gründern der Kaffee-Kooperative.

Nachhaltiger Anbau – Die Anbauphilosophie von KIJAMII beruht auf dem Grundprinzip, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig mit allen Ressourcen umzugehen. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass die ausgedrückten Kaffeekirschen der Pflanze als natürliches Düngemittel zurückgeführt werden.

Soziale Projektförderung – Mit jedem verkauften Kilogramm ihres Kaffees spendet KIJAMII 2€ an die Hilfsorganisation Africa Amini Alama e.V., die in unmittelbarer Nähe der Anbauregion Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Medizin, Bildung und Infrastruktur leistet. Zudem reisen Judith und Dominik mindestens einmal im Jahr nach Tansania und arbeiten aktiv an der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Krankenhauses mit.

Empowerment – Es ist das Ziel von KIJAMII, Arbeitsbedingungen und Lebensumstände zu schaffen, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Aus diesem Grund setzen sich Judith und Dominik aktiv für die Selbstbestimmung und Rechte der Menschen vor Ort ein. Vor allem Frauen sollen in ihrer Rolle und Funktion gestärkt werden.

Gesundheitsprävention – Als gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger und derzeitiger Medizinstudent liegt Dominik vor allem die Gesundheit der Menschen am Herzen. Aus diesem Grund erhalten alle an der Produktion des Kaffees beteiligten Menschen kostenlose Gesundheits-Check-Ups und kostenlose Behandlungen.

Nachhaltige Regionalentwicklung– Das Handeln von KIJAMII ist daran ausgelegt, möglichst nachhaltig mit allen Ressourcen umzugehen und Unterstützung zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, eine langfristige Kooperation mit den Farmern zu ermöglichen und das Projekt so breit wie möglich aufzustellen, so dass in Summe die Region nachhaltig stabilisiert wird.

> Bis zum 29.07.2018 könnt ihr das Crowdfunding auf Startnext noch unterstützen!

Der älteste Farmer der Kooperative ist ca. 85

Der älteste Farmer der Kaffee-Kooperative ist ca. 85 Jahre alt.

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